Patientenbrief

Januar 2010
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Wohin steuert die Gesundheitspolitik?

München – Ein neuer Minister, eine neue schwarz-gelbe Gesundheitspolitik: Die Zeichen stehen auf Veränderung. Im Koalitionsvertrag kündigt die Regierung ein Patientenschutzgesetz an. Was darüber hinaus konkret auf die Patienten zukommen wird, bleibt bisher eher Spekulation. Nach den ersten hundert Tagen von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler herrscht noch Unklarheit über den neuen Kurs der Gesundheitspolitik. Experten sind sich einig, dass dies auch noch eine Weile so bleiben wird. In diesem Jahr rechnen sie noch nicht mit einer umfassenden Reform. 2010 sei das Jahr der Vorarbeiten, die Weichen werden gestellt. Mit dieser Ausgabe möchten wir dazu beitragen, dass Sie sich Ihr eigenes Bild von den anstehenden gesundheitspolitischen Herausforderungen machen und haben eine erste Bestandsaufnahme vorgenommen.

Eine anregende Lektüre und einen guten Start in das Jahr 2010 wünscht

Ihre Ilka Einfeldt
Manager Patient Relations

Schwerpunkt: Schwarz-gelbe Gesundheitspolitik

ÜBERBLICK
Was kommt auf Patienten zu?

Berlin - Die neue Regierung wird bei der Gesundheitspolitik deutlich andere Akzente setzen. Was verrät der Koalitionsvertrag über die konkreten Pläne?

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KÖPFE
„Wer ist Wer“ der Gesundheitspolitik

Berlin - Wer sind die führenden Politiker der schwarz-gelben Gesundheitspolitik? Der Patientenbrief stellt die wichtigsten Personen vor.

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VORSORGE
Die Präventionspläne der Regierung

Berlin - Prävention ist eine der bedeutendsten Herausforderungen, denen sich die Gesundheitspolitik stellen muss. Wie soll es damit weiter gehen?

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INTERVIEW
Reimann prophezeit entsolidarisiertes Gesundheitssystem

Berlin - „Gute Versorgung hängt vom Geldbeutel des Patienten ab.“ Im Interview mit dem Patientenbrief warnt Dr. Carola Reimann (SPD), neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, vor den Folgen schwarz-gelber Gesundheitspolitik.

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DIABETES
„Die Statistik ist für den Patienten nichts wert“

Berlin - Die Nutzenbewertungen von Diabetes-Medikamenten bilden den Lebensalltag von Patienten nicht ab, kritisiert Dieter Möhler, Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, auf einer Veranstaltung in Berlin.

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PATIENTENRECHTE
EU-Gesundheitsminister lassen Richtlinie durchfallen

Berlin/Brüssel - Im April 2009 hatte das Europäische Parlament einen Entwurf für eine neue Patientenrechte-Richtlinie gebilligt. Jetzt haben die Gesundheitsminister einiger EU-Staaten die Neuregelung gestoppt. Wie es weiter geht, ist offen.

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KRANKENKASSEN
Mehr Mitbestimmung von Patienten abgelehnt

Berlin - Absage an mehr Mitbestimmung: Der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) hält die derzeitige Situation bezüglich Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschuss und in den Zulassungs- und Berufungsausschüssen auf Landesebene für „ausreichend“.

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