Patientenbrief

April 2010
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Wer steht im Zentrum?

München – Der Patient steht im Mittelpunkt. Dieses Prinzip gilt auch – oder gerade – für die hausarztzentrierte Versorgung. Doch Zweifel sind angebracht. Angesichts der Auseinandersetzungen zwischen Krankenkassen und Ärzteorganisationen, bei denen es um viel Macht und Geld geht, ist zu fragen, ob das eigentliche Ziel nicht aus dem Blick gerät: eine verbesserte Versorgung der Patienten. Damit Sie sich bei dem komplexen Thema Ihr eigenes Bild machen können, ist die hausarztzentrierte Versorgung der Schwerpunkt dieser Ausgabe.

Eine anregende Lektüre wünscht
Ihr Roger Jaeckel
Leiter Gesundheitspolitik

Schwerpunkt: Hausarztverträge

EINFÜHRUNG
Das ABC der Hausarztverträge

Berlin - Was sind eigentlich genau Hausarztverträge? Wie funktionieren sie, seit wann gibt es sie – und warum?

mehr…

VERSORGUNGSALLTAG
Das große Pokern um die Verträge

Berlin - Die hausarztzentrierte Versorgung (HzV) hat begeisterte Befürworter und entschiedene Gegner. Kein Wunder also, dass die Umsetzung der Verträge sehr unterschiedlich läuft.

mehr…

HAUSARZTTARIF
Was Patienten wissen müssen

Berlin - Versicherte können sich bei ihrer Kasse für einen Hausarzttarif entscheiden. Damit sind zum Teil weitreichende Folgen verbunden.

mehr…

AUSBLICK
Quo vadis hausarztzentrierte Versorgung?

Berlin - Wie geht es weiter mit der hausarztzentrierten Versorgung (HzV)? Ein möglicher Trend ist aktuell in Baden-Württemberg zu beobachten.

mehr…

ENTWICKLUNGSHILFE
„Bundesregierung muss mehr für vernachlässigte Krankheiten tun“

Berlin - Die Bundesregierung soll mehr in die Erforschung armutsbedingt vernachlässigter Krankheiten investieren. Das fordern Nichtregierungsorganisationen anlässlich des Welttuberkulosetages.

mehr…

PATIENTENLEITLINIEN
Neue Informationen zu Asthma und Prostatakrebs

Berlin - Ein neuer Patientenratgeber zum lokal begrenzten Prostatakarzinom ist erschienen, außerdem gibt es eine Neuauflage der PatientenLeitlinie Asthma.

mehr…

PALLIATIVVERSORGUNG
Rechtsansprüche Schwerstkranker werden nicht eingelöst

Berlin - „Die Zeit, die Hände in den Schoß zu legen, ist längst vorbei“, sagt Eugen Brysch von der Deutschen Hospiz Stiftung. Er verlangt angesichts der mangelhaften ambulanten Palliativversorgung ein Eingreifen der Politik.

mehr…
TOP