Patientenbrief

Mai 2009
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Die Seele kommt zu kurz

München – „Sie haben Krebs.“ Mit dieser Diagnose werden jährlich ca. 430.000 Menschen hierzulande konfrontiert. Nicht nur die Nachricht ist schrecklich, sondern auch das Alleingelassensein mit seinen Fragen und Ängsten. Fast die Hälfte der Betroffenen gibt in einer Umfrage an, in der Situation dringend eine psychologische Unterstützung benötigt zu haben. Auch im Verlauf der Krebstherapie bleibt psychoonkologische Begleitung ein Manko. Doch mittlerweile werden Leitlinien angepasst, Behandlungsprogramme überarbeitet und Orientierungshilfen für Ärzte und Patienten entwickelt. Das macht Hoffnung, dass Krebspatienten bei seelischen Belastungen künftig besser Hilfe finden.

Eine interessante Lektüre wünscht

Ilka Einfeldt
Manager Patient Relations

Schwerpunkt: Psychoonkologie

VERSORGUNG
Leitlinien werden angepasst

Berlin - Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen unterliegen derzeit einem schnellen Wandel. Das betrifft insbesondere die Einführung neuer Techniken und Medikamente. Aber auch die Integration der psychoonkologischen Betreuung gewinnt an Bedeutung.

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BEFRAGUNG
Psychologische Unterstützung erwünscht

Berlin - Nach einer Krebsbehandlung äußern sich die meisten Patienten zufrieden über die medizinischen Entscheidungen ihrer Ärzte. Ein Defizit sehen sie jedoch bei der psychologischen Betreuung.

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INFORMATION
Suche nach Psycho-Onkologen erleichtert

Berlin - Die Suche nach einem Psycho-Onkologen ist für viele Betroffene eine Herausforderung. Verzeichnisse mit den Adressen spezialisierter Therapeuten können helfen.

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GESUNDHEITSPREIS
Arzt und Patient in gemeinsamer Verantwortung

Berlin - „Adherence“ – der Begriff ist noch relativ unbekannt, aber seine Bedeutung rückt zunehmend in den Fokus einer partnerschaftlichen Beziehung zwischen Arzt und Patient. Die Gewinner des Berliner Gesundheitspreises zu diesem Thema wurden kürzlich ausgezeichnet.

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VERSORGUNG
Hilfsmittelmarkt in Bewegung

Berlin - Neue Spielregeln gelten für den Markt der Hilfsmittel. Die Konsequenzen aus der Gesetzesänderung kommen jetzt bei den Versicherten an. Doch eine schlechtere Versorgung müssen sie nicht widerspruchslos hinnehmen.

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FORSCHUNG
Baden-Württemberg: Neues Krebsregister gestartet

Berlin - Wie viele Einwohner erkranken jährlich an Krebs? Wie sind Risikofaktoren zu identifizieren? Was sind geeignete Früherkennungsmaßnahmen? Zu diesen und anderen Fragen soll das neue baden-württembergische Krebsregister gesicherte Daten liefern.

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