Patientenbrief

Oktober 2008
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Was eine Therapie kosten darf

München – Die sehr individuelle Entscheidung für eine Therapie sollten im Idealfall Arzt und Patient gemeinsam treffen. Was diese Therapie kosten darf, ist eine Entscheidung, die alle Versicherten angeht – denn sie leisten einen Beitrag zur Finanzierung des Gesundheitssystems. In Deutschland hat die gesundheitspolitische Debatte um eine gerechte Ressourcenverteilung bereits begonnen. Konkreter Anlass ist die Einführung einer Kosten-Nutzen-Bewertung (KNB) für Arzneimittel zu der das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gerade seine geplante Vorgehensweise veröffentlicht hat. Der Schwerpunkt der Oktober-Ausgabe beschäftigt sich eingehend mit diesem Thema – um die bislang nur von Experten geführte Debatte zur KNB auch für Laien verständlich zu machen.

Ihr Thomas Pfeil
Manager Gesundheitsökonomie

BEWERTUNG VON MEDIKAMENTEN
Was haben Erdbeeren und Parmaschinken mit Arzneimittelkosten zu tun?

München - Kann man Arzneimittel mit Erdbeeren oder Parmaschinken vergleichen? Fakt ist, dass jedes Gut (ob Erdbeeren, Schinken oder Diabetesmittel) Geld kostet, das zumeist nicht unbegrenzt verfügbar ist.

mehr…

ANALYSE
Ist der Nutzen von Arzneimitteln messbar?

München - Kann man den Nutzen von Arzneimitteln auch vergleichend über verschiedene Erkrankungsarten messen?

mehr…

METHODENENTWICKLUNG
Kosten-Nutzen-Analysen in Deutschland

München - Wie sollen in Deutschland Kosten-Nutzen-Analysen für Arzneimittel durchgeführt werden?

mehr…

INTERVIEW
Patientenpräferenzen bei der Kosten-Nutzen-Bewertung

Neubrandenburg - Die Diskussion um eine Methode zur Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln hat begonnen. Wie können künftig auch subjektive Patientenbedürfnisse bei der Bewertung berücksichtigt werden? Der Patientenbrief hat bei Prof. Dr. Axel Mühlbacher nachgefragt.

mehr…

MEDIZINPRODUKTE
Deutsches Endoprothesenregister in Sicht

Berlin - Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) will ein verbindliches Register, um die Qualität der wichtigsten Medizinprodukte unter Alltagsbedingungen zu erfassen.

mehr…

WHO-IMPFZIELE
Influenza: Wo steht Deutschland?

Berlin - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Mitgliedsstaaten, bis zum Jahr 2010 eine Influenza-Impfrate von 75 Prozent in der älteren Bevölkerung zu erreichen.

mehr…

VERSORGUNG
Hoffnung für Schmerzpatienten

Berlin - In Deutschland leben rund elf Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen, ihre Versorgung war bisher nur ein Nischenthema. Das könnte sich jetzt ändern.

mehr…
TOP