München – Die sehr individuelle Entscheidung für eine Therapie sollten im Idealfall Arzt und Patient gemeinsam treffen. Was diese Therapie kosten darf, ist eine Entscheidung, die alle Versicherten angeht – denn sie leisten einen Beitrag zur Finanzierung des Gesundheitssystems. In Deutschland hat die gesundheitspolitische Debatte um eine gerechte Ressourcenverteilung bereits begonnen. Konkreter Anlass ist die Einführung einer Kosten-Nutzen-Bewertung (KNB) für Arzneimittel zu der das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gerade seine geplante Vorgehensweise veröffentlicht hat. Der Schwerpunkt der Oktober-Ausgabe beschäftigt sich eingehend mit diesem Thema – um die bislang nur von Experten geführte Debatte zur KNB auch für Laien verständlich zu machen.
Ihr Thomas Pfeil
Manager Gesundheitsökonomie
München - Kann man Arzneimittel mit Erdbeeren oder Parmaschinken vergleichen? Fakt ist, dass jedes Gut (ob Erdbeeren, Schinken oder Diabetesmittel) Geld kostet, das zumeist nicht unbegrenzt verfügbar ist.
mehr…München - Kann man den Nutzen von Arzneimitteln auch vergleichend über verschiedene Erkrankungsarten messen?
mehr…München - Wie sollen in Deutschland Kosten-Nutzen-Analysen für Arzneimittel durchgeführt werden?
mehr…Neubrandenburg - Die Diskussion um eine Methode zur Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln hat begonnen. Wie können künftig auch subjektive Patientenbedürfnisse bei der Bewertung berücksichtigt werden? Der Patientenbrief hat bei Prof. Dr. Axel Mühlbacher nachgefragt.
mehr…Berlin - Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) will ein verbindliches Register, um die Qualität der wichtigsten Medizinprodukte unter Alltagsbedingungen zu erfassen.
mehr…Berlin - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Mitgliedsstaaten, bis zum Jahr 2010 eine Influenza-Impfrate von 75 Prozent in der älteren Bevölkerung zu erreichen.
mehr…Berlin - In Deutschland leben rund elf Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen, ihre Versorgung war bisher nur ein Nischenthema. Das könnte sich jetzt ändern.
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