Patientenbrief

November 2008
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Bilanz GKV-WSG

München – Die erste Reform ohne Leistungsbegrenzungen für Patienten – so hatte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ihr Reformwerk, das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG), stets beworben. Doch was bedeutet das Gesetz für die Betroffenen tatsächlich? Gut anderthalb Jahre, nachdem der Bundestag das GKV-WSG verabschiedet hat, zieht der Patientenbrief Bilanz: In dieser Ausgabe analysieren wir, wie die Regelungen umgesetzt wurden – und welche Veränderungen auf Patienten noch zukommen. Die Tücken des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) werden dabei ebenso behandelt wie Neuerungen in der palliativmedizinischen Versorgung oder die Chroniker-Regelung. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den Reformversprechen und -realitäten!

Eine anregende Lektüre wünscht

Ihr Roger Jaeckel
Leiter Gesundheitspolitik

Schwerpunkt: GKV-WSG

AUSBLICK
Was kommt 2009?

Berlin - Auch im kommenden Jahr werden die Veränderungen des Reformgesetzes das Gesundheitswesen in Atem halten. Eine Übersicht zu Fonds, Morbi-RSA, Basistarif und Co.

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REFORM
Was hat sich wie verändert?

Berlin - Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) hatte eine Vielzahl neuer Regelungen für das deutsche Gesundheitswesen im Gepäck. Was wurde davon bereits umgesetzt – und vor allem wie?

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ANHÖRUNG
Gesundheitsfonds: Für und Wider

Berlin - Einen letzten Versuch, nochmals vor dem Gesundheitsfonds zu warnen, unternahmen Grüne, FDP und Linkspartei mit einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

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KRANKENHAUS
Wie lassen sich Infektionen verhindern?

Berlin - 500.000 Krankenhausinfektionen ereignen sich in Deutschland jährlich. Ein Drittel ist durch konsequente Hygienestandards zu vermeiden.

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HERZBERICHT
Infarkt: Todesfälle sinken, Kosten steigen

Berlin/Hamburg - Auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wurde der neue Herzbericht vorgestellt. Er zeigt neben sinkenden Todesrisiken und steigenden Kosten auch große regionale Versorgungsunterschiede.

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VERSORGUNG
Depression selten ausreichend behandelt

Berlin - Experten warnen: Nur rund zehn Prozent der Betroffenen werden fachgerecht behandelt, nur in der Hälfte der Fälle wird die Krankheit überhaupt erkannt.

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