München – Krankheiten wie Diabetes und HIV/Aids sind in aller Munde, Morbus Gaucher oder das Lennox-Gastaut-Syndrom kennen dagegen vermutlich nur eine Handvoll Personen. Letzteres ist eine schwere Form der Epilepsie, bei Morbus Gaucher handelt es sich um einen vererbten Enzymmangel. Beide haben, abgesehen davon, dass sie sehr selten sind, nicht viel gemein. Immer wieder wird betont, wie heterogen Seltene Erkrankungen – das Schwerpunktthema dieser Ausgabe – seien. Dabei bleibt unbeachtet, dass diese Patienten stets die gleichen Herausforderungen meistern müssen: Arztodysseen, Probleme bei der Diagnosestellung und nicht zuletzt persönliches Leid. Die Sicht der Betroffenen stärker zu berücksichtigen, ist daher dringend geboten.
Eine anregende Lektüre wünscht
Ilka Einfeldt
Manager Patient Relations
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