München – „Einem interessierten Laien sollte es möglich sein, das Konzept nach einer dreiviertel Stunde nachzuvollziehen.“ Das hofft Prof. Peter T. Sawicki, als er kürzlich den Methodenvorschlag des IQWiG zur Kosten-Nutzen-Bewertung vorstellt. Ob das Konzept diesem Anspruch gerecht wird, sei dahin gestellt. Fest steht jedoch, dass mit dem ersten Aufschlag des Instituts eine neue Ära im deutschen Gesundheitswesen beginnt: Nicht nur der Nutzen, sondern auch die Kosten-Nutzen-Relation neuer Medikamente wird künftig beurteilt. Wo diese Reise hinführen wird, ist noch unklar, da wir hierzulande erst ganz am Anfang sind. Vorerst geht es in der Debatte darum, den IQWiG-Vorschlag einzuschätzen und zu bewerten, erste Kritiker haben sich bereits zu Wort gemeldet. Mehr dazu in dieser Ausgabe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Roger Jaeckel
Leiter Gesundheitspolitik
Berlin - Lange wurde darüber diskutiert, nun ist es wieder vom Tisch: Das geplante Präventionsgesetz wird in dieser Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet.
mehr…Berlin - Jährlich zeichnet der Deutsche Präventionspreis vorbildliche Vorsorgeprojekte aus. Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), erklärt, woran man gute Programme erkennt.
mehr…Berlin - Wie viel geben die Krankenkassen für Vorsorge aus und wie viele Menschen erreichen sie mit ihren Projekten? Aufschluss darüber gibt der neue Präventionsbericht der Kassen.
mehr…Berlin - Optimistische Zukunftsprognose: Einer Studie zufolge werden Versicherte die präventive Darmspiegelung (Koloskopie) in den nächsten Jahren verstärkt in Anspruch nehmen.
mehr…Berlin - Arzneimittel müssen nicht nur ihren Nutzen unter Beweis stellen. Künftig wird auch bewertet, was der Nutzen kosten darf. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat dafür einen Methodenvorschlag präsentiert.
mehr…Berlin - Die Förderbestimmungen für die Selbsthilfe wurden durch die Gesundheitsreform verändert. Experten schildern, wie die Umsetzung in der Praxis läuft.
mehr…