München – Patientenorientierte Versorgung gilt als häufig benutztes Schlagwort – es mit Leben zu füllen, ist dagegen eine gewaltige Herausforderung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sie in Form einer Vertragswerkstatt angenommen, über die wir in dieser Ausgabe berichten. Dort entwickelt sie zusammen mit Selbsthilfeorganisationen Versorgungskonzepte, die sich an den Bedürfnissen der Patienten orientieren. Das Problem: Bisher fand keiner der Entwürfe den Weg ins reale Versorgungsgeschehen. Der Gesundheitsfonds wirke lähmend, erklärt KBV-Chef Müller die Zurückhaltung der Krankenkassen. Bleibt zu hoffen, dass diese Lähmung eine vorübergehende ist. Denn für die Betroffenen wäre es ein schwerer Schlag, wenn diese Initiativen im Sand verliefen.
Eine anregende Lektüre wünscht
Ihre Sabine Skwara
Repräsentanz Berlin
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