Berlin - Eine Fotokunst-Ausstellung, bei der Patienten im Mittelpunkt standen, wurde im November in Berlin gezeigt. Jetzt sind die Bilder im Internet zu sehen.
„Ich hoffe, dass ich einige ermutigen kann, trotz Krankheit aktiv am Leben und im Sport teilzunehmen. Seid aktiv, es ist die beste Medizin.“ Diese Worte des 15-Jährigen Asthmapatienten Alexander drücken aus, was die meisten der 16 Patienten dazu bewogen hat, sich von dem Hamburger Fotografen Götz Schwan für die „Lebensbilder“ fotografieren zu lassen. Es ging darum, anderen Menschen in einer ähnlichen Lage Mut zu machen – und ein Stück weit auch darum, selbstbewusst mit der eigenen Krankengeschichte umzugehen.
„Die Hilfsbedürftigkeit ist der Ernstfall menschlicher Würde“, erklärte Bischof Wolfgang Huber in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung im Zollernhof. Und: „Würde hat mit Gerechtigkeit zu tun. Deshalb hat mich bei der Vorbereitung dieser Ausstellung vor allem das Bemühen beeindruckt, bei der Versorgung der Menschen mit den Möglichkeiten der Pharmazie das Gebot der Gerechtigkeit nicht aus dem Auge zu verlieren.“
Entstanden sind die „Lebensbilder“ durch eine Initiative von GlaxoSmithKline. Die Bilder sollten ursprünglich nur den Mitarbeitern gezeigt werden, um die Frage zu beantworten: Wer sind die Menschen, für die wir arbeiten? Dann aber „waren wir von den ersten Aufnahmen so berührt, so fasziniert, dass wir beschlossen: Diese Geschichten gehören in die Öffentlichkeit. Stellvertretend für viele Millionen anderer“, so Deutschland-Geschäftsführer Thomas Werner.
Die Ausstellung wird in den kommenden Monaten auch an anderen Orten zu sehen sein. Wann und wo genau, das lässt sich im Internet erfragen. Dort gibt es eine eigene Lebensbilder-Homepage mit allen Bildern, Hintergründen und einem Gästebuch unter: www.lebensbilder.de
Die Lebensbilder-Homepage im Internet: www.lebensbilder.de