Patientenbrief

Februar 2008

AMBULANTE VERSORGUNG
Neuer Qualitätsreport veröffentlicht

Berlin - Ein neuer Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) soll Orientierung darüber geben, wie es um die Qualität der ambulanten Patientenversorgung steht.

„Kaum eine Berufsgruppe muss ihre Qualifikation so häufig unter Beweis stellen wie die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.“ Mit diesen Worten stellt der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Köhler den Qualitätsbericht 2006 vor. Köhler zufolge seien in der ambulanten Patientenversorgung mittlerweile 80 Prozent aller Leistungen, für die das überhaupt möglich sei, qualitätsgesichert.

AQUIK: Qualitätsmessung in Arztpraxen
Der neue Bericht informiert darüber, was die KBV und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in Sachen Qualitätssicherung und -steigerung unternehmen. Er stellt unter anderem das Projekt AQUIK vor. Das Kürzel steht für ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen. Die Idee: Die KBV möchte ein Set von Indikatoren aufstellen, mit dem sich einfach, zuverlässig und ohne Extra-Aufwand vor Ort die Qualität der Niedergelassenen ermitteln lässt. Außerdem prüfen die KBV-Experten, welche Rolle Qualitätsindikatoren künftig bei der Honorierung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten spielen sollen.

Mammographie, Koloskopie und Qualitätsmanagement
Der KBV-Qualitätsbericht stellt qualitätsgesicherte Leistungen von A bis Z vor. Schwerpunktthemen sind Mammographie, Koloskopie und Qualitätsmanagement. Zu diesen Themen enthält die Publikation auch Interviews mit Fachleuten. Statistiken und ein Glossar runden das Werk ab. Exemplare können bestellt werden bei Gabriele Sander unter gsander@kbv.de.

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