München – Prävention verhindert Krankheit und beeinflusst Verläufe positiv. Doch es gibt einen Schönheitsfehler: Die eigentliche Zielgruppe wird zu selten erreicht. An Rückenschulen der Krankenkassen nehmen beispielsweise bevorzugt gut situierte Versicherte teil. Personen mit weniger Einkommen und Bildung, die ein höheres Krankheitsrisikotragen, wird man in solchen Kursenkaum antreffen. Umso wichtiger sind daher Initiativen wie die des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, über die wir in dieser Ausgabe berichten. Mittlerweile gibt es in jedem Bundesland eine Kontaktstelle des Verbandes. Mit ihrer Arbeit vor Ort geben sie wichtige Impulse. Mehr zum Thema Prävention lesen Sie in dieser Ausgabe.
Ihre Bettina Brennecke
Leiterin Corporate Affairs &
Business Support
Berlin - 3,8 Millionen Menschen haben 2005 an Kursen zu Prävention und Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) teilgenommen, die von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten wurden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von knapp zwölf Prozent. Die Kosten belaufen sich auf 179,9 Millionen Euro.
mehr…Berlin - Dürfen Versicherungsunternehmen den Abschluss bzw. die Prämienhöhe privater Personenversicherungsverträge von prädiktiven (voraussagenden) Gesundheitsinformationen der Antragsteller abhängig machen? Mit dieser schwierigen Frage hat sich der Nationale Ethikrat in einer Stellungnahme beschäftigt.
mehr…Berlin - Nachdem die Gesundheitsreform beschlossen ist, steht nun die Reform der sozialen Pflegeversicherung auf der politischen Agenda. Auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) stellten Vertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen ihre Konzepte vor.
mehr…Berlin - Am 1. April tritt die Gesundheitsreform in Kraft mit teilweise folgenschweren Änderungen für die Versicherten. Einige der neuen Regelungen wie für Schutzimpfungen sind von der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkt geblieben.
mehr…Berlin - Eine immer größere Zahl von Patienten mit z.T. fortgeschrittenen Krebserkrankungen wird von niedergelassenen Fachärzten behandelt. Pro Quartal betreuen die onkologischen Schwerpunktpraxen rund 250.000 Patienten. Die Praxen haben 2005 rund acht Prozent mehr Krebspatienten versorgt als 2004. Das geht aus dem jetzt vorgelegten zweiten Qualitätsbericht hervor.
mehr…Berlin - Im Sommer vergangenen Jahres wurde er bereits angekündigt, jetzt fängt er seine konkrete Arbeit an: der Modellverbund Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD). 22 regionale Stellen helfen ab sofort Patienten und Versicherten bei Gesundheitsfragen und rechtlichen Problemen.
mehr…Berlin - Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ hat seine regionalen Strukturen komplettiert: In den vergangenen Monaten nahmen in Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz regionale Kontaktstellen die Arbeit auf. Mit dem Startschuss für den Regionalen Knoten Saarland zum Jahresanfang 2007 sind nun sämtliche Bundesländer abgedeckt.
mehr…Berlin - Die Bettenzahl in deutschen Krankenhäusern ist rückläufig. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung hervorgeht, wurden von 1993 bis 2005 rund 17 Prozent der Betten abgebaut. Eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) ergab unterdessen, dass mehr als 40 Prozent der Kliniken bis zum Jahr 2020 eine Pleite droht – wenn die Häuser nicht gegensteuern.
mehr…Berlin - Infektionskrankheiten sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Doch Deutschland ist darauf nur unzureichend vorbereitet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage zu „Impfungen und Impfverhalten“, die GfK HealthCare im Auftrag des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) durchgeführt hat.
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