Patientenbrief

März 2007
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Prävention wirkt

München – Prävention verhindert Krankheit und beeinflusst Verläufe positiv. Doch es gibt einen Schönheitsfehler: Die eigentliche Zielgruppe wird zu selten erreicht. An Rückenschulen der Krankenkassen nehmen beispielsweise bevorzugt gut situierte Versicherte teil. Personen mit weniger Einkommen und Bildung, die ein höheres Krankheitsrisikotragen, wird man in solchen Kursenkaum antreffen. Umso wichtiger sind daher Initiativen wie die des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, über die wir in dieser Ausgabe berichten. Mittlerweile gibt es in jedem Bundesland eine Kontaktstelle des Verbandes. Mit ihrer Arbeit vor Ort geben sie wichtige Impulse. Mehr zum Thema Prävention lesen Sie in dieser Ausgabe.

Ihre Bettina Brennecke
Leiterin Corporate Affairs &
Business Support

VORSORGE
Steigende Nachfrage bei Präventionsangeboten

Berlin - 3,8 Millionen Menschen haben 2005 an Kursen zu Prävention und Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) teilgenommen, die von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten wurden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von knapp zwölf Prozent. Die Kosten belaufen sich auf 179,9 Millionen Euro.

mehr…

PRÄDIKTIVE GESUNDHEITSINFORMATIONEN
Ethikrat: Persönlichkeitsrechte breiter anwenden

Berlin - Dürfen Versicherungsunternehmen den Abschluss bzw. die Prämienhöhe privater Personenversicherungsverträge von prädiktiven (voraussagenden) Gesundheitsinformationen der Antragsteller abhängig machen? Mit dieser schwierigen Frage hat sich der Nationale Ethikrat in einer Stellungnahme beschäftigt.

mehr…

PFLEGEVERSICHERUNG
Wer, wie und was – die Reformkonzepte der Parteien

Berlin - Nachdem die Gesundheitsreform beschlossen ist, steht nun die Reform der sozialen Pflegeversicherung auf der politischen Agenda. Auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) stellten Vertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen ihre Konzepte vor.

mehr…

PRÄVENTION
Impfungen – was ändert sich durch die Gesundheitsreform?

Berlin - Am 1. April tritt die Gesundheitsreform in Kraft mit teilweise folgenschweren Änderungen für die Versicherten. Einige der neuen Regelungen wie für Schutzimpfungen sind von der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkt geblieben.

mehr…

QUALITÄTSBERICHT
Onkologische Schwerpunktpraxen mit positiver Bilanz

Berlin - Eine immer größere Zahl von Patienten mit z.T. fortgeschrittenen Krebserkrankungen wird von niedergelassenen Fachärzten behandelt. Pro Quartal betreuen die onkologischen Schwerpunktpraxen rund 250.000 Patienten. Die Praxen haben 2005 rund acht Prozent mehr Krebspatienten versorgt als 2004. Das geht aus dem jetzt vorgelegten zweiten Qualitätsbericht hervor.

mehr…

MODELLVORHABEN
Unabhängige Beratung für Patienten und Versicherte

Berlin - Im Sommer vergangenen Jahres wurde er bereits angekündigt, jetzt fängt er seine konkrete Arbeit an: der Modellverbund Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD). 22 regionale Stellen helfen ab sofort Patienten und Versicherten bei Gesundheitsfragen und rechtlichen Problemen.

mehr…

GESUNDHEITSFÖRDERUNG SOZIAL BENACHTEILIGTER
Regionale Knoten jetzt in allen 16 Bundesländern

Berlin - Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ hat seine regionalen Strukturen komplettiert: In den vergangenen Monaten nahmen in Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz regionale Kontaktstellen die Arbeit auf. Mit dem Startschuss für den Regionalen Knoten Saarland zum Jahresanfang 2007 sind nun sämtliche Bundesländer abgedeckt.

mehr…

STUDIE
Viele Kliniken sind künftig von Pleite bedroht

Berlin - Die Bettenzahl in deutschen Krankenhäusern ist rückläufig. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung hervorgeht, wurden von 1993 bis 2005 rund 17 Prozent der Betten abgebaut. Eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) ergab unterdessen, dass mehr als 40 Prozent der Kliniken bis zum Jahr 2020 eine Pleite droht – wenn die Häuser nicht gegensteuern.

mehr…

UMFRAGE
Mehr Infektionen, zu geringe Impfraten

Berlin - Infektionskrankheiten sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Doch Deutschland ist darauf nur unzureichend vorbereitet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage zu „Impfungen und Impfverhalten“, die GfK HealthCare im Auftrag des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) durchgeführt hat.

mehr…
TOP