Patientenbrief

Juni 2007

STATISTIK
Das Gesundheitswesen ist weiblich

Berlin/Wiesbaden - Der Anteil weiblicher Beschäftigter im Gesundheitswesen lag 2005 mit einem Anteil von 72,3 Prozent überdurchschnittlich hoch, so das Statistische Bundesamt. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft betrug der Frauenanteil 44,9 Prozent. Ende 2005 waren 3,1 Millionen der 4,3 Millionen Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen Frauen.

Einzelne Berufe im Gesundheitswesen haben sogar einen Frauenanteil von über 90 Prozent: Dazu zählen unter anderem Arzthelferin und zahnmedizinische Fachangestellte (99,1 Prozent) sowie pharmazeutisch-technische Assistentin (98,1 Prozent). Frauen stellen bei der Mehrzahl der Berufe im Gesundheitswesen die Mehrheit der Beschäftigten. Ausnahmen waren Ende 2005 jedoch der Beruf des Arztes (39,2 Prozent) und des Zahnarztes (38,3 Prozent). Auch im Gesundheitshandwerk sind Frauen in der Minderheit. Sowohl in den ambulanten als auch in den stationären und teilstationären Einrichtungen waren Ende 2005 drei von vier Beschäftigten weiblich. Den höchsten Frauenanteil wiesen Pflegeeinrichtungen auf (ambulant 87,7 Prozent, stationär und teilstationär 84,9 Prozent).

Diese und viele weitere gesundheitsbezogene Daten finden sich auch unter der Adresse www.gbe-bund.de im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

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