Patientenbrief

Juni 2007

KREBSINFORMATIONSDIENST
Neue Infoblätter sollen Patienten besser informieren

Berlin - Zum Krebs gibt es eine Fülle sich teilweise widersprechender Informationen und Nachrichten. Diese auf Qualität zu prüfen und herauszufiltern, was für sie persönlich wichtig ist, fällt Patienten und Angehörigen oft schwer. Orientierung bieten seit kurzem die Informationsblätter des Krebsinformationsdienstes KID im Deutschen Krebsforschungszentrum.

Fundiert und leicht verständlich fassen sie die wichtigsten Fakten zu verschiedenen Themen zusammen und bieten so einen raschen Überblick. Die Informationsblätter greifen vor allem häufig gestellte Fragen auf: Was muss ich wissen, um über die richtige Therapie mit zu entscheiden? Wie und wo finde ich geeignete Ansprechpartner zum Thema Krebs? Welche Möglichkeiten gibt es bei der Behandlung von Krebsschmerzen? Anhand welcher Kriterien kann ich die Qualität von Informationen aus dem Internet beurteilen?
Basierend auf dieser Wissensgrundlage können Patienten, Angehörige und Interessierte tiefer gehende Fragestellungen entwickeln, sich auf ein Gespräch mit dem Arzt vorbereiten sowie neue Informationen besser bewerten und einordnen. Zahlreiche weiterführende Hinweise, Links und Adressen machen die gezielte Informationssuche im Anschluss leichter.

Informationsblätter stärken Kompetenz der Betroffenen
Ein Vorteil der Informationsblätter gegenüber ausführlichen Broschüren ist die Möglichkeit, rasch auf neue Entwicklungen reagieren und die Informationen so stets aktuell halten zu können. Die Idee ist, auf zwei Seiten die wichtigsten Informationen zu einem Thema zu konzentrieren, die man sonst mühsam zusammentragen müsste. Die KID-Informationsblätter werden von einem fachkundigen und erfahrenen Autorenteam auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse verfasst und die Inhalte fortwährend auf ihre Richtigkeit, Aktualität, Neutralität und Vollständigkeit überprüft. „Wie alle Angebote des KID ersetzen auch die Informationsblätter keinesfalls das Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Vielmehr sollen sie dazu dienen, die Kompetenz der Betroffenen zu stärken und so eine wichtige Voraussetzung für die fruchtbare Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu schaffen“, betont der Leiter des Krebsinformationsdienstes, Dr. Hans-Joachim Gebest.

Der KID wird als Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit unter finanzieller Beteiligung des Sozialministeriums Baden-Württemberg.

Alle bisher veröffentlichten Informationsblätter des Krebsinformationsdienstes KID sind im Internet unter folgender Adresse abrufbar: http://www.krebsinformationsdienst.de/iblatt/index.html

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