Patientenbrief

Juli 2007

KREBSBEHANDLUNG
Tumorzentrum und Schwerpunktpraxen kooperieren

Berlin/Heidelberg - Die Vernetzung zwischen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und den onkologischen Schwerpunktpraxen der Region wird verstärkt. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung der universitären Einrichtung mit dem Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) – Regionalverband Nordbaden – vor.

Von dieser engeren Kooperation soll der Krebspatient profitieren. Der Informationsfluss zwischen Klinikum und Praxis werde erheblich verbessert, Patienten aus den Facharztpraxen mit kompliziertem Krankheitsverlauf könnten in den Spezialsprechstunden des NCT Heidelberg vorgestellt und gegebenenfalls in Therapiestudien eingeschlossen werden, so die Verantwortlichen. Gleichzeitig könnten Patienten, die in der Universitätsklinik operiert wurden, schnell und unkompliziert von den kooperierenden Praxen übernommen und weiterbehandelt werden.

Interdisziplinäre Patientenversorgung
„Durch diesen Kooperationsvertrag sind wir unserem Ziel, umfassende Krebstherapie und -forschung, und damit ein Comprehensive Cancer Center aufzubauen, einen Schritt näher gekommen“, sagt Prof. Dr. Dirk Jäger, Leiter der Abteilung Medizinische Onkologie am NCT Heidelberg. „Wir erweitern unser Konzept der interdisziplinären Patientenversorgung überregional.“ Niedergelassenen Kollegen ermögliche dies eine direkte Teilnahme an klinischen Studien des NCT und seine gesamte Infrastruktur zu nutzen. „Auf der anderen Seite können wir uns auf kompetente Partner im niedergelassenen Bereich verlassen, die unsere Patienten auf hohem Niveau den gemeinsamen Vorstellungen entsprechend behandeln“, so Prof. Jäger.

Mehr Informationen zum Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NTC) gibt hier.

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