Patientenbrief

Juli 2007
Portrait - Editorial

EDITORIAL
Alles was hilft

München – Einer Allensbach- Umfrage zufolge bevorzugen 52 Prozent der Bevölkerung eine Integrative Medizin, die Behandlungen aus Schul- und Alternativmedizin zusammenführt. Doch den alternativen Methoden mangelt es bislang noch meist an den notwendigen Wirksamkeitsnachweisen. Umso wichtiger ist eine Initiative der Berliner Charité, über die wir in dieser Ausgabe berichten. Dort wurde vor kurzem die erste Forschungsambulanz für Integrative Medizin eröffnet. Die Berliner Mediziner wollen eine moderne, ganzheitliche medizinische Versorgung nicht nur gestalten, sondern auch wissenschaftlich
evaluieren.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre Sabine Skwara
Repräsentanz Berlin

SELBSTHILFE
Neue Krankenkassenförderung in Planung

Berlin - Bei der Selbsthilfe-Förderung durch gesetzliche Krankenkassen gab es oft Sand im Getriebe. Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) soll die bisherige Praxis verbessern. Die wichtigsten Änderungen erklärt Karin Niederbühl (Verband der Angestellten-Krankenkassen, Arbeiter-Ersatzkassen-Verband) auf einer Veranstaltung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

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DATENSCHUTZBERICHT
Schutzmängel bei Krankenkassen

Berlin - In seinem „21. Tätigkeitsbericht 2005/2006“ kritisiert Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), unter anderem Datenschutzverletzungen gesetzlicher Krankenkassen. Im Fokus steht dabei auch die Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln.

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RABATTVERTRÄGE
Apotheker: Anlaufprobleme noch nicht gelöst

Berlin - Für über 12.100 Arzneimittel, jede Packungsgröße und Darreichungsform zählt extra, existieren unterschiedliche Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaherstellern. Vor allem bei Generikaanbietern, die bisher kleine Marktanteile haben, kommt es nach Erfahrung der Apotheker weiterhin zu Lieferengpässen.

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BENCHMARKING
Rheumatoide Arthritis: Patientenzufriedenheit im Fokus

Berlin - Benchmarking wird im Gesundheitswesen zum gängigen Instrument, um Qualitätsverbesserungen zu initiieren. Das Besondere am vom Verband Rheumatologischer Akutkliniken organisierten obra-Projekt (Outcome Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung): die Patientenorientierung.

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KREBSBEHANDLUNG
Tumorzentrum und Schwerpunktpraxen kooperieren

Berlin/Heidelberg - Die Vernetzung zwischen dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und den onkologischen Schwerpunktpraxen der Region wird verstärkt. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung der universitären Einrichtung mit dem Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) – Regionalverband Nordbaden – vor.

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ARZNEIMITTEL
Extreme Unterschiede in der Versorgung

Berlin - „Unterversorgung ist kein Gefühl, sondern eine empirisch belegbare Tatsache“, konstatiert Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA). Für zehn Krankheitsbilder hat der VFA vom Institut für Empirische Gesundheitsökonomie untersuchen lassen, ob es Unterversorgung mit Arzneimitteln in Deutschland gibt. Das Ergebnis der Studie: Die Defizite sind zum Teil enorm.

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KOMPLEMENTÄRMEDIZIN
Berliner Charité setzt auf alternative Behandlungsmethoden

Berlin - Die Berliner Charité hat eine Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP) eröffnet. Dort sollen Patienten sowohl mit Methoden der Schul- als auch der Komplementärmedizin (Alternativmedizin) behandelt werden. Der Behandlungserfolg wird dabei konsequent wissenschaftlich geprüft.

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VERBRAUCHERBERATUNG
Start für bundesweite Telefon-Hotline zur Pflege

Berlin/Köln - Um den Verbrauchern den Weg durch den Pflegedschungel zu ermöglichen, haben die Verbraucherzentralen in Kooperation mit den Betriebskrankenkassen ein bundesweites Informations- und Beratungstelefon zum Thema Pflege gestartet. Auskunft gibt es Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Beratung zu Heim- und Pflegedienstverträgen und alternativen Wohnformen.

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INITIATIVE
BMBF fördert Forschung zu Diabetes und Adipositas

Berlin - Die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen steigt von Jahr zu Jahr. Mittlerweile sind rund acht Prozent der Deutschen betroffen. Besonders alarmierend ist die Zahl der erkrankten Kinder und Jugendlichen. Um die Forschung in diesem Bereich zu stärken, hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan eine Forschungsinitiative zu Diabetes und Adipositas vorgestellt.

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BEHANDLUNGSFEHLER
Kompetenzzentrum für mehr Patientensicherheit

Berlin/Münster - Ein Kompetenzzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) soll niedergelassene Ärzte stärker für Fehlervermeidungsstrategien und Patientensicherheit sensibilisieren. Die KVWL will bei diesem Thema auch die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen suchen.

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