Berlin - Zum vierten Mal haben das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bertelsmann Stiftung sowie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den deutschen Präventionspreis verliehen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an kommunale und regionale Initiativen.
Das Preisgeld von 45.000 Euro teilen sich drei Projekte: der „runde Tisch zur Prävention von Kinderunfällen“ in Dortmund, „FLUG“ – Flucht und Gesundheit (Freiburg) und „Kinder fit machen“ (Hoyerswerda). Einen mit 5.000 Euro dotieren Ehrenpreis erhält die Berliner Initiative Kiezdetektive. „Ein zentrales Thema der Projekte ist es, gesundheitliche Chancen von sozial benachteiligten Gruppen durch Prävention im Lebensumfeld zu verbessern“, so Rolf Schwanitz, Parlamentarischer Staatssekretär im BMG, bei der Preisverleihung. BZgA-Direktorin Prof. Elisabeth Pott weist darauf hin, dass Wettbewerbe zur Qualitätsentwicklung beitragen könnten. Mehrere ausgezeichnete Projekte seien bereits ausgeweitet worden. „Unser Ziel ist es, viele gute Beispiele bekannt zu machen und Hilfestellung für den Transfer zu geben.“
Die BZgA übernimmt wie geplant von der Bertelsmann Stiftung die Projektleitung. In den kommenden drei Jahren wird die Stiftung von Manfred Lautenschläger, Mitbegründer des Finanzdienstleisters MLP, den Preis mit der Bundeszentrale und dem BMG weiterführen.
Die Preisträger im Überblick
Ingesamt haben sich fast 200 Projekte beworben, zwölf wurden von einer Fachjury nominiert.
Weitere Informationen unter www.deutscher-praeventionspreis.de