Patientenbrief September 2018

Herzlich Willkommen,

die Medizin begibt sich zunehmend auf den Weg einer patientenindividuellen Therapie. Die Behandlung wird maßgeschneiderter, Medikamente noch zielgerichteter – nicht nur im Bereich Krebs. Auch über Erkrankungen wie Asthma wissen Wissenschaftler heute mehr denn je. Das Ergebnis: Inzwischen gibt es biotechnologisch hergestellte Arzneimittel, die zumindest für einen kleinen Teil der Betroffenen eine Revolution bedeuten. Der Anfang ist gemacht, doch die Forschung geht weiter. Schließlich sollen noch mehr Patienten von Therapien profitieren, die eigens auf ihre Erkrankungsform zugeschnitten sind. Dieser PatientenBrief nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt der patientenindividuellen Therapien. Er beleuchtet, inwiefern „Biologika“ die moderne Asthmabehandlung bereits verbessert haben – und wie sie sie in Zukunft noch verändern können. Voraussetzung ist: eine exakte Diagnose. Denn sie ist die Grundlage jeglicher patientenindividuellen Therapie. 

Ihre Ilka Einfeldt, Leiterin Patient Relations

Patientenindividuelle Therapie – mehr als nur Zukunftsmusik

Wo man auch hinhört: Alles redet von „personalisierter Medizin“. Experten sprechen von „patientenindividuellen Therapien“ oder „maßgeschneiderter Behandlung“. Und tatsächlich: Mit dem wachsenden Wissen über die zugrundeliegenden Mechanismen der verschiedensten Erkrankungen steigt auch die Zahl zielgerichteterer Arzneimittel. Die Onkologie macht es vor – und auch im Bereich der Pneumologie wird es zunehmend Realität. Ein Beispiel: Moderne Biologika haben die Asthmabehandlung für eine kleine, besonders schwer erkrankte Patientengruppe bereits revolutioniert. Und das ist erst der Anfang.

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Arzneimittel-Forschung 4.0: In den Genen liegt der Schlüssel

Das forschende Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline ist eine Partnerschaft mit der US-amerikanischen Biotechfirma 23andMe eingegangen. Das Ziel: auf Basis genetischer Daten in Zukunft schneller noch bessere, noch gezielter wirkende Medikamente zu entwickeln.

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Mehr Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen gefordert

Sie vertreten in Deutschland maßgeblich die Interessen der Patienten und der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen: der Deutsche Behindertenrat (DBR), die BundesArbeitsGemeinschaft der PatientInnenstellen (BAGP), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e. V. (DAG SHG) und der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv). Gemeinsam haben die Organisationen eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin fordern sie eine Weiterentwicklung der Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen.

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Geschwächtes Immunsystem? Keine Angst vorm Impfen!

Es gibt viele Gründe, warum das Immunsystem bei manchen Menschen dauerhaft geschwächt ist. Ursache können chronische Erkrankungen wie HIV, aber auch spezielle Medikamente sein. So kommen in bestimmten Fällen Immunsuppressiva zum Einsatz, die die Reaktion des Immunsystems absichtlich hemmen. Bei Transplantierten verhindert dies zum Beispiel die Abstoßung des fremden Organs. Weil die Betroffenen befürchten, ihren geschwächten Organismus zu überfordern, sind sie in Bezug auf Impfungen oft besonders zurückhaltend. Dabei sind diese gerade dann wichtig, um sich vor gefährlichen Infektionen zu schützen, wobei inaktivierte (Tot-)Impfstoffe auch unter immunsuppressiver Therapie und bei Immunschwäche verabreicht werden können, während sog. Lebendimpfstoffe unter immunsuppressiver Therapie und ausgeprägter Immunschwäche kontraindiziert sind, so Dr. med. Kerstin Ludwig, stellvertretende Leiterin der Impfakademie von GlaxoSmithKline (GSK).

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Ein „Ja“ zum Leben

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind hat einen schweren Unfall. Um sein Leben zu retten, müssen die Ärzte sein Bein abnehmen – ein Schock. In Deutschland kommt es zu rund 70.000 Amputationen pro Jahr. Davon trifft es in etwa 1.000 Fällen Kinder. Damit sie in dieser Lebenslage nicht allein sind, hat Andrea Vogt-Bolm den Verein AMPU-VITA e. V. gegründet – und das Projekt Ampu Kids ins Leben gerufen. Seit über zehn Jahren begleitet sie betroffene Familien vor, während und nach diesem einschneidenden Ereignis. Und zeigt ihnen: Es gibt immer einen Weg.

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Lesen Sie im September über folgende Themen: Datenschutz; Patientensicherheit; Gesundheitssystem; Pflegeversicherung; Patientenorganisation

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