Patientenbrief März 2017

Herzlich Willkommen,

eigentlich gehört es längst in ein Technik-Museum, aber aus dem deutschen Gesundheitswesen ist es nicht wegzudenken: Das Faxgerät. Noch immer wird die Mehrheit von rund fünf Milliarden Behandlungsdokumenten gefaxt – ein Anachronismus. Bundesgesundheitsminister Gröhe setzt deshalb auf die digitale Gesundheitsagenda: Er will "Tempo" machen. Die digitale Verfügbarkeit von Patientendaten soll die Versorgung verbessern, Kosten sparen, sogar Leben retten. Das klingt alles vernünftig – wäre da nicht diese tiefsitzende Angst vor dem "gläsernen" Patienten. Eine große Mehrheit in Deutschland befürchtet den Missbrauch ihrer Daten. Anderseits: Wären diese optimal geschützt, sähen die meisten Menschen die Vorteile der Digitalisierung. Die Politik hat noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten – und in der Gesellschaft muss das Verständnis für die Chancen erst noch entstehen.

Ihre Ilka Einfeldt, Leiterin Patient Relations

Digitale Gesundheitsagenda – was ist drin aus Patientensicht?

Mit dem Anfang 2016 in Kraft getretenen E-Health-Gesetz treibt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Digitalisierung des Gesundheitswesens voran. Im Zentrum steht der Ausbau einer Telematik-Infrastruktur und der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Ab kommendem Sommer könnte dies in Deutschland schrittweise Realität werden. Was bedeutet das für die Patienten?

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Pflege – neu gedacht

Seit dem 1. Januar 2017 gilt in Deutschland ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. Damit steht nicht mehr der körperliche Hilfsbedarf im Fokus, sondern es werden bei der Einschätzung eines Pflegebedarfs auch geistig und psychisch bedingte Einschränkungen der Selbstständigkeit gleichrangig berücksichtigt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. begrüßt die „neue Denke“ in der Pflege – sieht aber einige Probleme weiterhin ungelöst.

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Unabhängige Patientenberatung 2.0 – der WDR zieht Bilanz

Seit rund einem Jahr hat die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) einen neuen Träger. Ein Test zeigt: Die neue UPD ist auf einem guten Weg – doch es gibt noch Verbesserungspotenzial.

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Impfen in unterschiedlichen Lebenswelten

Vom 10. bis 11. Mai 2017 laden die Bundesländer Niedersachsen und Bremen zur 5. Nationalen Impfkonferenz ein. Das Motto: „Impfen in unterschiedlichen Lebenswelten – Gemeinsam Impflücken schließen!“.

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Der 120-jährige Wissensschatz des DAAB

Er ist die älteste Patientenorganisation Deutschlands: Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) feiert in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen. Im täglich gelebten Dialog mit Menschen, die unter Allergien und deren Folgen leiden, ist ein gewaltiger Wissensschatz entstanden. Davon profitieren nicht nur die Patienten.

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Lesen Sie im März über folgende Themen: Altenpflege; Junge Selbsthilfe will mitreden; Bessere Heil- und Hilfsmittelversorgung; Sichere Patientenkommunikation

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