Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Lesen Sie im März über folgende Themen: Bundeseinheitlicher Vertrag in der Versorgung von Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen; Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Kritik; Initiative für fälschungssichere Medikamente auf dem Weg; Unterversorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen

Bundeseinheitlicher Vertrag
Die Versorgung von Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen verbessern: Das ist das Ziel eines Vertrages, das die „Versorgungslandschaft Rheuma GmbH“, getragen vom Deutschen Hausärzteverband und dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen, mit dem Gesundheitsdienstleister spektrumK geschlossen hat. Ziel ist die enge fachübergreifende, qualitativ hochwertige Behandlung durch konsequente Therapieüberwachung, leitliniengerechte Arzneimittelversorgung und intensive Schulung der Patienten.

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In der Kritik
Jeder zweite gesetzlich Versicherte zweifelt am Nutzen von privat zu zahlenden Leistungen beim Arzt, den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Diese hätten eher keinen Nutzen, meinen 38 Prozent der Befragten. Sie seien auf keinen Fall nutzbringend, sagen weitere 15 Prozent. Ein Drittel der Patienten lässt sich aber trotzdem überzeugen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

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Fälschungssichere Medikamente
Nur noch drei Jahre: Ab dem 9.2.2019 dürfen in Deutschland nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel in Verkehr gebracht werden, die auf ihrer Packung eine individuelle Seriennummer tragen. Diese Nummer macht jede Packung zu einem Unikat. Mit einem Scan wird in der Apotheke künftig festgestellt, ob die Packung ein Original ist. Eine technische Herausforderung – denn es gibt zurzeit in Deutschland rund 700 Millionen Verordnungen pro Jahr.


Unterversorgung
In Deutschen Pflegeheimen werden nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz zehntausende Menschen mit chronischen Schmerzen nicht ordentlich versorgt. „Ein gutes Drittel der Pflegeheimbewohner leidet unter chronischen Schmerzen“, so Vorstand Eugen Brysch. Besonders betroffen seien Pflegeheimbewohner mit Demenz. Brysch forderte für Alten- und Pflegekräfte eine Weiterbildung zur Schmerzerkennung.

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