Patientenbrief Juni 2018

Herzlich Willkommen,

endlich ist die Pflege da, wo sie hingehört: im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bereits im Koalitionsvertrag kündigte die Regierung Maßnahmen gegen den Pflegenotstand an. In Deutschland fehlen mindestens 35.000 Kräfte in der Alten- und Krankenpflege – vermutlich eher mehr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nun ein „Sofortprogramm“ vorgestellt, das 2019 in Kraft treten soll. 13.000 neue Stellen in der Altenpflege will er damit u.a. schaffen. Einige Parteien und Organisationen monieren: Das sei zu wenig – und fordern mehr Stellen. Was in der Diskussion um die reinen Zahlen jedoch manchmal in Vergessenheit zu geraten scheint, ist die Frage, woher die zusätzlichen Pflegekräfte kommen sollen. Gilt es nicht zuerst das Berufsfeld attraktiver zu gestalten? Von heute auf morgen geht das nicht. Zumindest aber ist Spahns Sofortprogramm ein erster Schritt – und ein Signal, dass der Pflegenotstand nun endlich auch in der Politik angekommen ist.

Ihre Ilka Einfeldt, Leiterin Patient Relations

Deutschland im Pflegenotstand

Kaum ein Berufsfeld ist vom demografischen Wandel so stark betroffen wie die Pflege: Während die Nachfrage nach professionellen Pflegekräften steigt, stehen immer weniger junge Menschen für den Beruf zur Verfügung. Eine mäßige Bezahlung sowie ungünstige Arbeitszeiten schrecken viele potenzielle Kandidaten zusätzlich ab. Das Ergebnis: Pflegenotstand. Zügig müssen Lösungen her – da sind sich alle Akteure einig. Wie diese auszusehen haben, ist allerdings umstritten. Das bekommt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu spüren.

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Reiseimpfungen: Andere Länder, andere Viren

Sommer ist Reisezeit. Viele Menschen in Deutschland packen ihre Koffer und fliegen in fremde Länder. Ab zum Flughafen und los geht’s – so einfach sollte man es sich jedoch nicht machen. Denn in fremden Ländern zirkulieren oft andere Viren als hierzulande. Rechtzeitig vor dem Urlaub sollte man sich daher reisemedizinisch beraten lassen – und prüfen, welche Impfungen eventuell notwendig sind.

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Künstliche Intelligenz: Die „ungehörte Stimme“ der Patienten

Alles redet von Artificial Intelligence (AI). Die künstliche Intelligenz soll unser Leben verändern – und das gilt natürlich auch für unsere Gesundheit. Viele Milliarden Dollar investieren Google, Apple und Co. in das Maschinenlernen auf Basis großer Datenmengen. Bei aller Technikbegeisterung ist dabei bisher eine Frage auf der Strecke geblieben: Wie stehen eigentlich die Patienten zur AI und ihren Möglichkeiten? Eine Studie hat das jetzt geändert: Sie hat Menschen in Europa und den USA nach ihren Erwartungen und Sorgen gefragt. Für Entwickler von digitalen Gesundheitsleistungen sollte sie Pflichtlektüre sein.

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Nicht (mehr) allein mit dem Lungenkrebs

Lungenkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Als Barbara Baysal im Jahr 2001 die Schockdiagnose erhält, ist sie trotzdem ganz allein mit ihren Sorgen. Was sie braucht, sind Gespräche; Gespräche mit Menschen, die dieselbe Erkrankung durchleben. Doch Selbsthilfegruppen für diese Tumorform gibt es in Deutschland zu diesem Zeitpunkt nicht. Sie nimmt die Dinge daher selbst in die Hand – mit Erfolg: Inzwischen ist sie die Vorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Lungenkrebs.

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Nachrichten aus dem Gesundheitswesen

Lesen Sie im Juni über folgende Themen: Transparenz; Neue Gesichter; Digitalisierung; Antibiotika

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