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endlich ist die Pflege da, wo sie hingehört: im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bereits im Koalitionsvertrag kündigte die Regierung Maßnahmen gegen den Pflegenotstand an. In Deutschland fehlen mindestens 35.000 Kräfte in der Alten- und Krankenpflege – vermutlich eher mehr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nun ein „Sofortprogramm“ vorgestellt, das 2019 in Kraft treten soll. 13.000 neue Stellen in der Altenpflege will er damit u.a. schaffen. Einige Parteien und Organisationen monieren: Das sei zu wenig – und fordern mehr Stellen. Was in der Diskussion um die reinen Zahlen jedoch manchmal in Vergessenheit zu geraten scheint, ist die Frage, woher die zusätzlichen Pflegekräfte kommen sollen. Gilt es nicht zuerst das Berufsfeld attraktiver zu gestalten? Von heute auf morgen geht das nicht. Zumindest aber ist Spahns Sofortprogramm ein erster Schritt – und ein Signal, dass der Pflegenotstand nun endlich auch in der Politik angekommen ist.

Ihre Ilka Einfeldt, Leiterin Patient Relations