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die längste Regierungsbildung in der Geschichte unseres Landes ist abgeschlossen. Und mit dem CDU-Politiker Jens Spahn sitzt ein Mann auf dem Posten des Gesundheitsministers, der sich in dieser Behörde bereits gut auskennt. Im Interview mit dem Handelsblatt hat er schon einmal durchblicken lassen, was ihm wichtig ist. Spahn will mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen – eine Einheitskasse werde es mit ihm nicht geben. Und er will den Zugang der Versorgung für gesetzlich Versicherte verbessern. Zu diesem Thema ist der Koalitionsvertrag bereits relativ konkret: Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen sollen ausgebaut, die Sprechstundenzeit erhöht und die sprechende Medizin besser vergütet werden. Gezielt fördern will man neben der ländlichen Versorgung die Pflege (8.000 Stellen mehr, bessere Vergütung) – auch wenn jedem klar sein dürfte, dass das nur der Anfang sein kann. Aber: Das sind alles erst einmal gute Ansätze – nun müssen sie umgesetzt werden.

Ihre Ilka Einfeldt, Leiterin Patient Relations